Gazyva (Obinutuzumab) bekommt FDA Zulassung für Rezidive bei follikulären Lymphom

Die amerikanische Zulassungsbehörde FDA erteilt Roche die Zulassung für Gazyva (Obinutuzumab) für bestimmte Patienten mit vorbehandeltem follikulären Lymphom. Dabei kommt Gazyva in Verbindung mit einer Bendamustin-Chemotherapie gefolgt von Gazyva allein zum Einsatz.

Gazyva/Gazyvaro ist ein monoklonaler Antikörper, der gezielt an das Protein CD20 bindet, das nur auf der Oberfläche von B-Zellen vorkommt.

Die Zulassung basiert auf den Ergebnissen der Phase-III-Studie GADOLIN mit 392 Studienteilnehmern für Patienten mit rezidivierten follikulärem Lymphom. Das klinische Ansprechen der Therapie lag innerhalb der Studie bei 52% im Vergleich zur alleinigen Gabe von Bendamustin.

Die beobachten Nebenwirkungen der Therapie innerhalb der Studie waren unter anderem: niedrige Anzahl der weissen Blutkörperchen, Infusionsreaktionen und Mangel an Blutplättchen, Übelkeit, Müdigkeit, Husten, Durchfall, Verstopfung, Fieber, verminderter Appetit, Gelenk- oder Muskelschmerzen, Nasennebenhöhlenentzündung.

Gazyva war bereits in Kombination mit Chlorambucil auch für Patienten mit nicht vorbehandelter chronischer lymphatischer Leukämie (CLL) zugelassen.

Quelle: https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2016-02/36595114-roche-genentech-erhaelt-von-fda-zulassung-fuer-gazyva-gegen-follikulares-lymphom-485.htm

Süßstoff Aspartam erhöht das Krebsrisiko

Der künstliche Süßstoff und Zuckerersatz Aspartam zeigte in Untersuchungen an Tieren eine erhöhte Inzidenz von malignen Tumoren, Lymphomen und Leukämie. Dies berichtet die Zeitschrift Environmental Health Perspectives und beruft sich auf Untersuchungen von Forschern um Morando Soffritti vom Krebsforschungszentrum Cesare Maltoni in Bologna. Aspartam ist ein weit verbreitetes Süßmittel und in zuckerfreiem Kaugummi, Diät-Cola, Desserts und Süßigkeiten enthalten.

Die krebserregende Wirkung soll sich schon bei einer Dosis von 20 mg pro Kilogramm Körpergewicht gezeigt haben. Die aktuelle akzeptable Aufnahmemenge liegt in Europa derzeit bei 40 mg pro Kilogramm Körpergewicht.

Aspartam ist ein Dipeptid, das aus den beiden durch eine Methylesterverbindung verknüpften Aminosäuren Phenylalanin und Asparaginsäuren besteht. Aspartam wird nicht absorbiert, sondern im Darm hydrolysiert und in die beiden Aminosäuren sowie Methanol zerlegt. Dieser wird weiterhin in Formaldehyd umgewandelt. Sowohl Methanol als auch Formaldehyd hätten sich in anderen Langzeituntersuchungen bereits als krebserregend erwiesen.

Quelle: https://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=278

World Cancer Day 2016

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HEUTE, am 04. Februar , IST WELT KREBS TAG.

Es zeigt die Ausmaße einer Krankheit in unserer Zivilisation. Eine Krankheit der ein eigener Tag im Kalender gewidmet wird. Unzählige Menschen zerbrechen in Trauer, weil die Krankheit gesiegt hat und geliebte Angehörige zu früh nicht mehr bei uns sind.

Gedenken wir derer, die den Kampf gegen den Krebs verloren haben.
Sprechen wir denen Mut zu, die gerade im Kampf gegen den Krebs sind.
Freuen wir uns mit allen, die den Krebs überlebt haben.

F U C K    C A N C E R

 

Leibniz-Institut für Wissensmedien Tübingen mit Studie zur Krebsvorsorge

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Das Leibniz-Institut für Wissensmedien unter der Leitung von Prof. Dr. Kai Sassenberg in Tübingen sucht für eine Online-Fragebogenstudie mit zwei Messzeitpunkten weibliche und männliche Teilnehmer im Alter von 45-55 Jahren.

Das Ziel der Studie ist es, Erkenntnisse für eine bessere Kommunikation zwischen dem eigenen Hausarzt und Patient zu gewinnen. Konkret enthält die Studie Fragen dazu, was Sie von Ihrem Hausarzt erwarten, wie das Internet genutzt wird und wie sich dies auf Einstellungen und Absichten hinsichtlich der Krebsvorsorge (Früherkennung) auswirkt.

Sie sollten folgende Voraussetzungen erfüllen:
– Alter 45-55 Jahre
– Nicht unter einer chronischen Erkrankung leiden.

Zur freiwilligen Teilnahme an der Studie klicken Sie auf den folgenden Link:
https://www.iwm-tuebingen.de/www/studien/vorsorge-studie/info.html

Kontaktadresse:
Prof. Dr. Kai Sassenberg Mag. Johannes Grapendorf
Leibniz-Institut für Wissensmedien
Schleichstr. 6
72076 Tübingen
Telefon: 07071 979 245
Email: j.grapendorf@iwm-tuebingen.de
Web: https://www.iwm-tuebingen.de

Benjamin Köhler – Rückkehr in Profifussball nach Hodgkin

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Bild: © Union Berlin (https://www.fc-union-berlin.de)

Im Februar 2015 erkrankte Benjamin Köhler (Union Berlin) am Hodgkin Lymphom. Nach einer Chemotherapie verkündete Union Berlin im Juli 2015 das die Behandlung von Benjamin Köhler abgeschlossen ist. Nach nur knapp einem halben Jahr gab er am 24. Januar 2016 sein Rückkehr-Debüt nach der Krebs-Erkrankung im Testspiel anlässlich des 50. Vereinsjubiläum gegen Borussia Dortmund. Benjamin Köhler wurde dabei in der 81. Minute der Partie eingewechselt.

Ein respektables Signal an alle Lymphom-Erkrankten, das man danach wieder ins normale Leben zurückkehren kann.

Benjamin Köhler, geboren am 4. August 1980 in Berlin, spielte in seiner Karriere unter anderem für Hertha BSC, MSV Duisburg, Eintracht Frankfurt und den 1. FC Kaiserslautern ehe er 2013 zu Union Berlin wechselte. Für U21 bestritt er 3 Länderspiele für Deutschland.

EMA erweitert Zulassung für Brentuximab

Die Europäische Kommission erweitert die Produktbeschreibung für ADCETRIS® (Brentuximab Vedotin) zur Aufnahme von Daten bei der erneuten Wiederbehandlung bereits vorbehandelter Patienten mit Brentuximab für erwachsene Patienten mit rezidiviertem oder refraktärem Hodgkin-Lymphom (HL) und systemischem anaplastisch-großzelligem Lymphom (sALCL). Die Erweiterung basiert auf Daten der Phase-2-Studie SGN35-006 Teil A, mit der belegt wurde, dass die erneute Behandlung mit Brentuximab bei der Mehrzahl der Patienten mit Hodgkin-Lymphom bzw. sALCL ein wirksames tumorbekämpfendes Ansprechen bewirken kann.

Quelle: https://www.businesswire.com/news/home/20160122006021/de/

Neuerung in Bezug auf Krankengeld

Seit dem 01. Januar 2016 gibt es keine Auszahlungsscheine beim Bezug von Krankengeld mehr. Der bisherige Auszahlungsschein wurde jetzt in das Krankenscheinformular integriert und der zuständige Arzt muss weiter fortlaufend krankschreiben und in einem separaten Feld im unteren Bereich die Zahlung von Krankengeld angekreuzten. Dieser Schein muss dann bei der Krankenkasse eingereicht werden und anhand dessen erfolgt dann die Zahlung des Krankengeldes.

Schwangerschaft nach Hodgkin Lymphom

In der Fachzeitschrift Journal of Clinical Oncology geben schwedische Wissenschaftler Ergebnisse einer Studie bekannt, diese mit dem Thema Schwangerschaft nach einem Hodgkin-Lymphom (Morbus Hodgkin) beschäftigt.

An der Studie nahmen 449 Frauen teil, bei denen zwischen 1992 und 2009 ein Hodgkin-Lymphom diagnostiziert wurde. Das Alter bei Diagnose lagen zwischen 18 und 40 Jahr. Die Beobachtungszeit innerhalb der Studie begann sechs Monate nach der Krebsdiagnose in einem Remissionszustand der Frauen.

Knapp 30% der teilnehmenden Frauen innerhalb der Studie wurden nach der Erkrankung schwanger. 10% der 449 teilnehmenden Frauen erlitt einen Rezidiv nach der Erstbehandlung, davon ist aber nur ein Fall auf Grund einer Schwangerschaft zurückzuführen.

Es konnte kein statistischer Zusammenhang zwischen Schwangerschaften und Lymphom-Rückfällen beobachtet werden. Somit kamen die schwedischen Wissenschaftler zu der Erkenntnis, dass eine Schwangerschaft nach der Diagnose eines Hodgkin-Lymphoms das Rückfallrisiko für die Krebserkrankung nicht steigert.

Quelle: Weibull, C. E. et al.: Pregnancy and the Risk of Relapse in Patients Diagnosed With Hodgkin Lymphoma. Journal of Clinical Oncology, Onlinevorabveröffentlichung am 14. Dezember 2015, doi: 10.1200/JCO.2015.63.3446

Weltweite Umfrage der Lymphoma Coalition (LC)

Auf der unten angegebenen Webseite kann man freiwillig an einer Umfrage der Lymphoma Coalition (LC) teilnehmen. Die Umfrage steht in verschiedenen Sprachen zur Verfügung. Die Beantwortung der Umfrage dauert in etwas 10 Minuten. Die Befragung richtet sich dabei an Betroffene mit einer Lymphom-Erkrankung, aber auch auch an Angehörige.

https://enterprise.questionpro.com/a/TakeSurvey?id=4386295&rd=251528719

Ionen-Bestrahlung jetzt auch in Marburg

Es ist ein kleiner Quantensprung in der Krebsbehandlung in Deutschland. Neben Heidelberg kommt jetzt auch in Marburg die Ionenstrahlanlage zum Einsatz für Patienten.

Im Gegensatz zur herkömmlichen Bestrahlung dringen die auf 70% der Lichtgeschwindigkeit beschleunigten Ionen in den Körper ein und entfalten erst im Tumor ihre zerstörende Wirkung punktgenau. Die Therapie ist um bis zu 90 % effektiver als beispielsweise die herkömmliche Bestrahlungs-Behandlung mit Röntgenstrahlen.

Gebaut wurde das Marburger Zentrum von der Siemens AG, die auch an der Fertigstellung der Heidelberger Anlage beteiligt war. Ziel der Marburger Klinik ist spätestens in zwei Jahren die Behandlung von 700 Patienten jährlich. Diese Zahl soll dann weiter gesteigert werden, so dass jährlich mehr als 1000 Patienten bestrahlt werden können. In Verbindung mit der Anlage in Heidelberg soll so die Zahl der damit zu behandelnden Krebspatienten in Deutschland weiter gesteigert werden.

Neben Marburg und Heidelberg (HIT) gibt es solche Anlagen in Deutschland auch in München (Rinecker Proton Therapy Center), Essen (Westdeutsche Protonentherapiezentrum), Berlin (Helmholtz-Zentrum) und Dresden.

Quelle: https://www.ingenieur.de/Fachbereiche/Medizintechnik/Schwere-Ionen-zerstoeren-Tumoren-unvorstellbarer-Praezision

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