Langzeitstudie zu Ibrutinib bei B-Zell-Non-Hodgkin-Lymphom und cGVHD

Für Menschen mit B-Zell-Non-Hodgkin-Lymphom oder chronischer Graft-versus-Host-Erkrankung (cGVHD), die bereits in einer früheren klinischen Studie mit Ibrutinib behandelt wurden, läuft derzeit eine Langzeitstudie weiter. Ziel ist es, langfristige Daten zur Sicherheit und Wirksamkeit des BTK-Hemmers zu sammeln und den Teilnehmenden den weiteren Zugang zur Behandlung zu ermöglichen.

Studie für bereits vorbehandelte Teilnehmende

Die Studie richtet sich an Personen, die an einer abgeschlossenen Ibrutinib-Studie teilgenommen haben, zum Zeitpunkt des Studieneintritts weiter aktiv mit Ibrutinib behandelt werden und nach Einschätzung des Studienteams noch von der Therapie profitieren. In der Beschreibung wird Ibrutinib als orale Kapseltherapie genannt; außerdem werden regelmäßige Sicherheitskontrollen und Verlaufskontrollen des Krankheitsstatus angekündigt.

Nach Angaben auf klinischestudien.de ist das Studienende derzeit für den 31. Dezember 2026 vorgesehen. Genannt werden Studienzentren unter anderem in Deutschland, Belgien, Frankreich, Italien, Polen, Portugal, Griechenland und Spanien. Damit handelt es sich nicht um eine neue Erstbehandlung, sondern um eine Fortsetzungs- beziehungsweise Langzeitbeobachtungsstudie für bereits eingeschlossene Patientinnen und Patienten.

Wichtiger Hinweis zur Einordnung

Die auf der Plattform veröffentlichte Zusammenfassung enthält einzelne Unschärfen. So wird die Studie einerseits als offen beschrieben, andererseits wird ein Placebo erwähnt. Für Interessierte ist deshalb besonders wichtig, die konkreten Ein- und Ausschlusskriterien sowie den aktuellen Rekrutierungsstatus direkt mit einem Studienzentrum zu klären. Klar erkennbar ist jedoch, dass die Teilnahme im Regelfall eine vorangegangene Ibrutinib-Studie voraussetzt.

Quellen:
klinischestudien.de: Langzeitstudie zu Ibrutinib bei Patienten mit B-Zell-Non-Hodgkin-Lymphom und chronischer Graft-versus-Host-Krankheit (cGVHD)