GLOBAL 2000 fordert EU-Verbot für krebserregende Pestizide

Die WHO-Einstufung der auf Glyphosat basierenden Pestizids als „wahrscheinlich krebserregend“ veranlasste die österreichische Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 zur Forderung eines EU-Verbotes für diese Pestizide.

Die krebserzeugende Wirkung von Glyphosat beim Tier ist ausreichend belegt. Für den Menschen fanden sie unter anderem in drei unabhängigen epidemiologischen Studien aus den USA, Kanada und Schweden Hinweise für ein erhöhtes Risiko am Non-Hodgkin-Lymphom zu erkranken, einer weit verbreiteten Form von Lymphdrüsenkrebs. Die Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 fordert den freiwilligen Verzicht auf Glyphosat-hältige Unkrautvernichtungsmittel durch Baumärkte, Gartencenter, Gärtnereien und Versandhäuser, ein Anwendungsverbot in den Bundesländern und Gemeinden in Österreich und ein generelles EU-weites Verbot des Wirkstoffs Glyphosat.

Das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung“ (BfR) sieht trotz der WHO-Einstufung aktuell keinerlei Hinweise auf eine krebserzeugende Wirkung durch Glyphosat.

Quelle: https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20150408_OTS0041/einkaufstest-hobbygaertnerinnen-werden-nicht-ueber-krebsrisiko-von-glyphosat-informiert

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