neu hier, mit inkonkretem Verdacht

Ich bin hier gerade angekommen und weiß noch nicht wo ich hin gehöre bzw. habe noch keine genaue Diagnose.
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mosaik
Neuling
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neu hier, mit inkonkretem Verdacht

Beitrag von mosaik » Do 29. Mär 2018, 17:29

Hallo, ich stell mich mal vor und leg dann gleich los...

Ich bin weiblich, 34 Jahre alt und Alleinerzieherin von zwei kids (Sohn 12 J, Tochter 10 J).
Ich bin Sozialarbeiterin und befinde mich mal wieder :o in einer intensiven Lebensphase.

Hier bin ich, weil was mit meinem Lymphsystem nicht in Ordnung scheint.

Ich kenne es, dass ich am Ende des Winters körperlich ziemlich ausgelaugt bin. Das schön seit einigen Jahren. Im Frühjah 2017 war etwas anders. Ich kam nicht wieder in Schwunk, hatte ständig das Gefühl ich steh knapp vor einer Erkältung (Halsschmerzen, Schluckbeschwerden) oder einem Magen-Darm-Infekt (Appetitlosigkeit, Übelkeit) , der/die aber nie ausgebrochen ist. Also im September 17 Blutbild erstellt. Alles normal, außer Lypfozyten erhöht (44%, Obergrenze 40%). Mein Hausarzt meinte ich hätte schon mal 49 % gehabt (weiß aber nicht wann), also beobachten Ja, aber kein Grund zur Beunruhigung. Ich fing an stark nach Schweiß zu riechen, weiß leider nicht genau wann. Ich wunderte mich, da ich eigentlich nicht stark schwitze und wenn, dann eher im Gesicht. Bis ich merkte, dass ich phasenweise nachts ganz schön schwitze und da ich ab Abend dusche, wird wohl der Nachtschweiß zu der Geruchsbildung führen...
Im Jänner 18 merkte ich zwei vergrößerte Lymphknoten, wartete 4 Wochen, ging zum Arzt, Überweisung Ultraschall, Ergo: 1 vergrößerter Lympfknoten quer 0,7) , vermutlich reaktiv, farbcodierung unauffällig. Kontrolle in einem Monat. Also eher unbefriedigend weil in einer halben Minute erledigt, 2. Knoten offenbar nicht gefunden. Hausarzt meint abwarten, ich aber nervös weil auf der anderen Seite ein zusätzlicher Knoten tastbar. also zwei wochen später hin, Blutbild eingefordert, Ergo: Blutsenkung normal (2), Lymphozyten bei 40% also Obergrenze, anisozytose, atypische lympfknoten (vermutlich reaktiv, alles andere normal, keine Entzündungsanzeichen also. Arzt meint, warten auf Verlaufskontrolle Sonografie.

Gestern, also am 28.03. hatte ich den Schalltermin nach 4 Wochen. Eine Ärztin kam (Röntgeninstitut) und wunderte sich das ich von zwei Knoten rede weil ja beim letzten mal nur einer geschallt wurde. Dann fand sie keine Angabe zur Länge, weil nur die breite (0,7) angegeben war. Sie fragte mich welchen Eindruck ich habe, ich erzählte ihr, dass ich das Gefühl habe, dass auch einer auf der anderen Seite ist und einige erbsengroße kleine. Sie fing an und wirkte erschrecht. Sie sagte mir, dass die eine Seite viele vergrößerte Lymphknoten zeige die sich "traubenartig" bis unters Schlüsselbein befinden. Sie schallte die andere Seite, das Gleiche. Sie schallte zusätzlich die Milz, alles okey. Sie sagte mir, wenn ich ihre Tochter wäre, würde sie mir raten, zum Hämatologen zu gehen und es "anzustechen" (biosie oder sowas?) und sich auf keine weitere "Beobachtung" einlassen. Man müsse als allererst "das kritische, also Krebs" ausschließen. Sie fragte mich nach dem Blutbefund, ich sagte ihr, keine Entzündungswerte, das mit den veränderten Lymphozyten hab ich vergessen zu erwähnen. Sie schaute besorgt und sagte das sei ungünstig, aber das beide Seiten gleich betroffen sind sei nicht das schlechteste. Auf jeden Fall gehört das ordentlich abgeklärt, irgendwas sei los. Sie schreibt den Befund an meinem Hausarzt, der würde mich nach seiner Einschätzung überweisen.

Der ist dann am Dienstag wieder da. Ich habe vorsoglich für Freitag den 6.4. einen Termin in der Hämatologie im KH ausgemacht, bis dahin hab ich sicher die Überweisung.

Bisher war ich eigentlich ganz entspannt. Jetzt werd ich unruhig. Aber auch irgendwie froh, wenns eine Erklärung gibt warum ich mich körperlich dermaßen unfit fühle.

Könnt ihr mir sagen, was ev auf mich zukommt, hab keine Ahnung was da gemacht wird in der Hämatologie, wie lange das dauert etc.

Danke schonmal

maikom
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Re: neu hier, mit inkonkretem Verdacht

Beitrag von maikom » Di 3. Apr 2018, 06:44

Hallo Mosaik,

erst einmal hallo....ich würde der Ärztin zustimmen, das man es klinisch abklären sollte, wenn sich Lymphknoten nach einem Zeitraum von 4 Wochen nicht zurückgebildet haben. Leider hast du keine Größenangaben zu deinen Knoten. Ich denke der Hausarzt wird damit eher überfordert sein, es sei denn er ist ein sehr guter Internist und von soher ist der Weg zu einem Hämatologen/Onkologen vermutlich die bessere Wahl.

Maik

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