Beim MRT lagert sich Gadolinium im Gehirn ab

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maikom
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Beim MRT lagert sich Gadolinium im Gehirn ab

Beitrag von maikom » Do 7. Jul 2016, 16:25

Bei einer Magnetresonanztomographie (MRT) kommt unter Umständen ein Kontrastmittel zum Einsatz, um bestimmte Stellen im Körper besser sichtbar zu machen. Nun fanden Nuklearmediziner heraus, das sich dabei Gadolinium im Gehirn absetzen kann und empfehlen auf unnötige MRT mit Kontrastmittel zur verzichten – vor allem bei Kindern und Jugendlichen. Ob die Ablagerungen schädlich sind, ist noch unklar, dennoch steigt das Risiko mit der Zahl der Untersuchungen.

Um Gadolinium im Körper zu verteilen wird es an eine Trägersubstanz gebunden. Nun wurde aber bei Forschungen herausgefunden, das sich das Gadolinium von seiner Trägersubstanz lösen kann und dann über die Blutbahn bis in das Gehirn gelangen kann. Schon bei mehr als vier Untersuchungen, bei denen das Kontrastmittel mit dem Metall gespritzt wurde, zeigten sich nachweisbare Anreicherungen.

Im Gegensatz zum CT und Röntgen stellt das MRT ein diagnostisches Verfahren mit weniger Strahlenbelastung dar. Dabei kann man auch nach neusten Erkenntnissen auf das Kontrastmittel verzichten, denn die Vorteile in der Bildqualität sind nicht relevant.

DIe Nuklearmediziner empfehlen bei einem MRT-Verfahren auf Kontrastmittel zu verzichten. Im Vergleich dazu wird bei einem CT jodhaltiges Kontrastmittel verwendet.

Quelle: http://m.welt.de/gesundheit/article1519 ... rn-ab.html

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