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Zukunft Immuntherapie

Neben der konventionellen Behandlung von Lymphomen mit Chemotherapie und Bestrahlung geht die Forschung neue Wege. Die Zukunft heißt dabei eindeutig Immuntherapie.

Schon in den vergangenen Jahren und Monaten ist es gelungen, die Tumorzellen zielgerichtet anzugreifen und mit neuen Methoden auf biochemischer Zellbasis anzugreifen.

Mit Hilfe von Antikörpern und weiteren Wirkstoffen werden biochemische Prozesse in den Tumorzellen blockiert und Wachstumssignale im Tumor unterbunden. Normalerweise hat das menschliche Immunsystem Mechanismen veränderten Zellen als schädlich zu erkennen und von der Immunabwehr zu eliminieren. Bei einer Störung des Immunsystems oder Anpassung der Tumorzellen, die sich vor den Abwehrzellen „unsichtbar verstecken“, kann der Tumor weiter wachsen.

Durch kombinierten Einsatz von Antikörpern werden die Tumorzellen für das Immunsystem quasi wieder sichtbar gemacht.

Dabei werden Wirkstoffe genutzt, die gezielt Schaltstellen, die sogenannten „Immun-Checkpoints“, blockieren, über die Tumore in ihrer Umgebung für eine Immunsupprimierung sorgen. Dadurch ist der Körper mit seinem Immunsystem wieder selbst in der Lage Tumorzellen als schädlich zu erkennen und zu eliminieren.

Einer der bekanntesten Antikörper im Bereich der Non-Hodgkin-Lymphome ist MabThera / Rituximab ein CD20-Antikörper, der bereits seit Jahren im Bereich NHL im Einsatz ist.

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